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Gert Heidenreich liest aus seinem neuesten Krimi „Das Fest der Fliegen“

Termin: 12. März 2010, 19:30 Uhr
Ort: Lesesaal der Bibliothek, Schloss Forderglauchau

Die Inquisition des 16. Jahrhunderts ist in die Gegenwart zurückgekehrt: In Gert Heidenreichs neuem Krimi „Das Fest der Fliegen“ gerät der pensionierte Kommissar Alexander Swoboda gegen seinen Willen in die Ermittlungen um eine Reihe von Morden, die von einem Geheimorden begangen wurden. Die Serienmorde stellen Swoboda vor ein Rätsel, denn jedes Opfer wurde von einem anderen Täter getötet. Jedes Mal wurde ihnen vom Mörder ein Rosenkranz um die Hand gewickelt ...  Als Swoboda begreift, dass er es mit einem Geheimbund von Fundamentalisten zu tun hat, sind die „Engelslegionäre“ längst ihm selbst auf der Spur.

Was als Urlaub begonnen hat, endet mit einem mysteriösen Mordfall: Eigentlich will sich der pensionierte Hauptkommissar Alexander Swoboda nur noch seiner Leidenschaft, der Malerei,
widmen. Zufällig wird er aber während eines Aufenthalts in Edinburgh Zeuge eines Mordes auf offener Straße: Der Täter ist in eine Mönchskutte gehüllt und entkommt – doch Swoboda sieht sein Gesicht. Der Tote ist das Opfer einer Giftinjektion, in der Hand hält er einen Rosenkranz. Zwei Indizien, die immer wieder auftauchen: Weitere Morde nach derselben Methode und ein
Bekennerschreiben führen zu einem Orden aus katholischen Fundamentalisten, die „Engelslegion“, die in ganz Europa angebliche „Gehilfen Luzifers“ im Namen der Jungfrau Maria hinrichtet: Die Inquisition ist zurückgekehrt. Da Swoboda als Einziger das Gesicht des Mörders von Edinburgh gesehen hat, bittet man ihn um seine Mithilfe bei der Aufklärung. Er ahnt nicht, wie dicht die Fanatiker ihm selbst auf der Spur sind. Als er ein Porträt des Mörders malt und mit seinen anderen Werken in einer Galerie ausstellt, wird er selbst von der „Engelslegion“ zum Tod
verurteilt ...

Seine Stimme geht unter die Haut! Gert Heidenreichs Charisma und seine unverwechselbare Sprache lassen jede Lesung zu einem Highlight werden. Nach seinem hoch gelobten Debüt „Im
Dunkel der Zeit“, legt Heidenreich mit dem Kriminalroman „Das Fest der Fliegen“ erneut einen hoch spannenden Krimi vor, der ein Thema von erschreckender Aktualität aufgreift: Was
Piusbrüder, fanatisierte Missionare und katholische Sekten planen und fordern, hat der Autor um eine mörderische Drehung weiter gedacht.
 

Gert Heidenreich ist Schriftsteller und Literatursprecher für Radio und Hörbücher. Neben seinen Romanen, Gedichten und Theaterstücken verfasste er Reisereportagen über die Sahara, die Länder Schwarzafrikas, Indien und Zentralasien. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1986 den Adolf-Grimme-Preis und 1998 den Marieluise-Fleißer-Preis. Von 1991-1995 war er Präsident des westdeutschen P.E.N.-Clubs. Gert Heidenreich lebt heute
zusammen mit seiner Frau am Wörthsee und in der Normandie.

 

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