Das Geheimnis der Hebamme
Das Geheimnis der Hebamme von Sabine Ebert ist der erste Mittelalterroman, der in Sachsen spielt und das zu einem ganz besonderen Moment der sächsischen Geschichte. Er handelt von der Besiedlung der Mark Meißen und den ersten Silberfunden 1168 in Christiansdorf, dem späteren Freiberg, während der Herrschaft des Markgrafen Otto der Reiche.
Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Mathe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem Dorf. Um zu überleben, schließt sich das Mädchen einer Gruppe Siedler an, die ostwärts in das heutige Sachsen ziehen, um sich in dem noch unerschlossenen Gebiet ein neues, freies Leben aufzubauen. Angeführt wird die Gruppe von dem edlen Ritter Christian, nach dem bald das entstehende Dorf benannt wird. Fasziniert vom Können Marthes, nimmt er sie mit nach Meißen zu Markgraf Otto und dessen Gemahlin Hedwig. Doch dort erregt sie die Aufmerksamkeit von Christians erbittertstem Feind. Da wird in Christians Dorf Silber gefunden.
Sabine Ebert lässt in ihrem Debütroman nicht nur ein wichtiges Kapitel der sächsischen Geschichte lebendig werden, sie führt die Protagonisten des Romans auch zu den Hoftagen von Kaiser Friedrich Barbarossa und verbindet diesen Abschnitt wettinischer Geschichte mit den großen Auseinandersetzungen jener Zeit.
Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren und ist in Berlin aufgewachsen. Sie hat Lateinamerika- und Sprachwissenschaften in Rostock studiert und arbeitet als freie Journalistin. Sabine Ebert arbeitet in Freiberg – dort, wo auch ihre Romane spielen.
22․ April 2007, 15 Uhr im Lesesaal der Bibliothek, Schloss Forderglauchau
Eintritt 5,- €




